Valentinstag #29

Jetzt habe ich anscheinend nie wieder meine Ruhe, aber was soll ich da schon machen? Sind wir doch mal ehrlich; rückblickend habe ich doch mein ganzes Leben diesem niedrigem Dings gewidmet – ist ja nicht so, als ob ich das nie geahnt hätte.

Und dabei habe ich noch so viele Themen, die ich noch zu erledigen habe; fuck! So viel! Eine Hochzeitsrede oder zumindest eine Hochzeitskarte schreiben, die scheiß Bücher noch, die anderen verdammten Dinge, die Kolumnen und dann gibt es da so viel zu verbessern, was zum Teufel. So viele Fehler in dieser Simulation, da kann man sich doch nur an den Kopf fassen und sich selbst hassen. Meine Güte. So viele Probleme – als hätte man es extra so entworfen; aber bitte, ist ja nicht so, als ob sich diese Themen nicht schon in meinen letzten Blogbeiträgen angebahnt hätten.

Angefangen bei unserer Technologie, über unsere Politik, bis hin zum Schulwesen. Es gibt so viele offene Wunden in unserer Gesellschaft, wo man nur mal mit dem Finger reinfassen müsste und die ganze Welt würde aufschreien! Mein Gott, und dann haben wir da korrupte Politiker, bestechliche Journalisten, organisierte Kriminalität, auch mutige Menschen, aber denen wird immer wieder vom System ein Stein in den Weg gelegt.

Und was macht ihr? Ihr guckt in meine Richtung und fragt euch, ob ich irgendwelche Antworten hätte oder irgendwie helfen kann – ich kann leider nur der Hammer sein, der das Problem auf den Nagelkopf haut; oder so ähnlich. Meine Metaphern sind heute etwas eingerostet, aber es ist ja auch Valentinstag.

Eigentlich ein Tag der Liebe und was haben wir aus dem Tag des heiligen Valentin gemacht? Einen kommerziellen Feiertag, damit wieder irgendwelche Leuten Profit machen können. Ich geh jetzt erst mal was essen, denn ich habe da leider auch keine Antworten drauf, ich hab nur Hunger – vielleicht ist es ja das, wo wir aufpassen müssten; wenn wir zu machthungrig werden.

Tagebuch

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