MocoMuseum – Banksy

Eigentlich ist ja schon alles über Banksy gesagt, geschrieben und gepostet worden, was man nur sagen, schreiben und posten kann; er hatte auch schon einen Simpsons Sofa-Gag und ist somit eigentlich schon in all unserer Herzen verankert, ob wir es wollen oder nicht. Eigentlich ziert er ja Straßen, anfangs noch verwinkelte Gassen, später dann große Flächen und sogar Portmonees – aber darauf wollte ich ja gar nicht hinaus. Den meisten Leuten wird seine letzte Aktion mit der Schredderung des Bildes Girl with Ballon bei einer Auktion trotz unserer schnelllebigen Zeit noch gut in Erinnerung geblieben sein – für 1,2 Millionen Euro konnte es glaube ich den Besitzer wechseln.

Meine Freunde behaupten ja immer noch, Banksy hätte sich durch meine Action um Elon Musk letzten Herbst auf Twitter, nachdem ich ihn, ich glaube, dass war am Ende von Zum Tag der deutschen Einheit, in einem meiner Texte als comedic relief benutzt hatte, bei mir inspirieren lassen; aber eigentlich sollte doch egal sein, wer auf die ursprüngliche Idee gekommen ist – falls das aber wirklich stimmt, muss ich aber auch so ehrlich sein und zugeben, dass seine Gelddruckaction meinen Monopoly-Money-Gedankengang inspiriert hat. Einmal kam Banksy nämlich auf die Idee, für ein Festival war das glaube ich, täuschend echte Geldscheine zu drucken und in den Umlauf zu bringen; das Problem, sie sahen so täuschend echt aus, dass Banksy nun einer möglichen Klage wegen Geldfälschung bevorsteht, was übrigens nur einer der Gründe ist, warum Banksy als Kunstfigur immer noch anonym ist und sich niemand als DER Banksy präsentiert hat.

Mit einer Variante seines Flower over Green-Bildes bin ich das erste Mal mit Banksy in Berührung gekommen, richtig kennen gelernt habe ich ihn dann durch den Film „Exit Through the Gift Shop!“ und deshalb war ich natürlich sehr aufgeregt, als ich die Ausstellung im MocoMusem über Banksy, Warhol, Dali, Kusama und Arsham mit eigenen Augen bewundern konnte. Wieso sage ich bewundern? Weil die Ausstellung so gut durchdacht war, dass ich selbst die Toiletten erst als Teil der Ausstellung gehalten habe, so sehr hat mich die komplett durchdachte Ausstellung in den Bann gezogen; jeder Raum war wunderbar durchdacht und es wäre eine Schande, wenn ich diese Magie versuchen würde auf meinem Blog in Worte zu fassen – die Eindrücke, die ich sammeln durfte, werden mich mein ganzes Leben begleiten, soviel steht aber fest.

An dieser Stelle möchte ich deshalb nur kurz von meiner üblichen Vorgehensweise etwas abweichen und mich bei den Leuten vor Ort bedanken, dass Sie mir so einen schönen Aufenthalt in dem Museum beschert haben, dass das alles so ohne Probleme geklappt hat, finde ich schon toll; deshalb hier: Danke – ich habe mich schon lange nicht mehr so lebendig gefühlt.

Schaut euch die Ausstellung am Besten mal selber an; nur überrennt sie mir jetzt nicht – immer einer nach dem Anderen.

Veranstaltung

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